Der Fußgängerbarometer ist die erste nationale Meinungsumfrage zum Wohlbefinden von Fußgängern in Belgien. Das Projekt wird von den drei regionalen Fußgängerorganisationen des Landes getragen, mit finanzieller Unterstützung der Föderaler Öffentlicher Dienst Mobilität und Transportwesen.
Die Organisationen hinter dem Fußgängerbarometer
Voetgangersbeweging vzw — Flandern
Voetgangersbeweging ist die flämische Interessenvertretung für Fußgängerinnen und Fußgänger. Sie setzt sich für eine hochwertige Fußverkehrsinfrastruktur und einladende öffentliche Räume ein, in denen Menschen spielen, Sport treiben, sich ausruhen und einander begegnen können. Mit den Teilbereichen „Octopusplan“ und „Infopunt Publieke Ruimte“ richtet sich die Organisation an spezifische Zielgruppen. Die Voetgangersbeweging koordiniert das Barometer in der Flämischen Region.
Tous à Pied — Wallonien
Tous à Pied ist die wallonische Organisation, die für die Rechte und Bedürfnisse von Fußgängern in der Wallonie eintritt. Sie fördern sanfte Mobilität und einen fußgängerfreundlichen öffentlichen Raum. Sie sind für den Barometer in der Wallonischen Region verantwortlich.
Walk.brussels — Region Brüssel-Hauptstadt
Walk.brussels vertritt die Interessen der Fußgänger in der Region Brüssel-Hauptstadt. Die Organisation arbeitet daran, die Hauptstadt zu einer Stadt zu machen, in der Fußgänger sich sicher, komfortabel und angenehm fortbewegen können. Sie koordiniert den Barometer für die Bruxeller Region.
Finanzielle Unterstützung
Föderaler Öffentlicher Dienst Mobilität und Transport
Der Fußgängerbarometer wird vom Föderalen Öffentlichen Dienst Mobilität und Transport finanziert. Der FPD setzt sich für ein nachhaltiges und sicheres Mobilitätssystem für alle Verkehrsteilnehmer in Belgien ein — einschließlich und ganz besonders für Fußgänger.
Ziel des Projekts
Der Barometer bietet Gemeinden und politischen Entscheidungsträgern erstmals einen nationalen Referenzrahmen für die Zufriedenheit der Fußgänger. Die Ergebnisse helfen ihnen, gezielte Verbesserungen im öffentlichen Raum vorzunehmen und ein Belgien aufzubauen, in dem jeder sicher, komfortabel und angenehm zu Fuß unterwegs sein kann.